Berlin-Premiere!

THE RETURN OF ISHTAR

Lovefuckers

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Wir unternehmen eine radikale Zeitreise und entwerfen Zukunftsszenarien, in denen wir uns trauen, jede auch nur entfernt vorstellbare Alternative Wirklichkeit werden zu lassen. Leise, ohne dass es jemand bemerkt, schleicht SIE sich ein. SIE, die Königin der Apokalypse: ISHTAR. 

Die Welt befindet sich in einem tiefen Schlaf, aus dem einige wenige erwachen und sich die Gesellschaft nach ihren Wünschen formen können: Die Geschichte kann umgeschrieben, neu erlebt und gestaltet werden. Die Erwachten experimentieren in einem Raum ohne Zeit und Grenzen. Leise, ohne dass es jemand bemerkt, schleicht SIE sich ein. SIE, die Königin der Apokalypse: ISHTAR. Lange bevor wir alle geboren wurden, gab es in der heiligen Stadt Uruk eine Göttin. Man sagt, SIE war die Königin des Himmels, der Falke der Götter und hatte unbegrenzte Erscheinungsformen. SIE konnte als Mann oder als Frau auftreten. Sie vereinte viele Widersprüche. Man gab ihr viele Namen, einer davon war Ishtar. Heute ist ihre Bedeutung in Vergessenheit geraten. Dabei ist SIE eine Inspiration für neue Geschlechterentwürfe. Wir unternehmen eine radikale Zeitreise und entwerfen Zukunftsszenarien, in denen wir uns trauen, jede auch nur entfernt vorstellbare Alternative Wirklichkeit werden zu lassen.

Konzept, Spiel Anna Menzel, Ivana Sajević, Annemie Twardawa
Regie, Choreografie Corinne Eckenstein
Bühne, Kostüme, Puppen Birgit Kellner, Christian Schlechter (Spitzwegerich)
Puppen Ivana Sajević, Annemie Twardawa
Musik Manfred Engelmayr
Licht Hannes Röbisch
Assistenz Sophie Freimüller
Produktion Dirk Neldner, Josefine Winkler
Mitarbeit Bühne Felix Huber
Schneiderei Brigitte Moscon


Pressestimmen

„Regisseurin Eckenstein entwickelt für die Performance, angesiedelt zwischen Tanz-, Material- und Puppentheater, so etwas wie einen rauschhaften Revolutionstrip, voll politischer Uncorrectness und gesellschaftlicher Utopien, inklusive Weltveränderungsgesten und Terrorismus-Fantasien. Das dreiköpfige rein weibliche Ensemble findet sich in diesem Spannungsfeld hervorragend zurecht. (...)“

Wiener Zeitung, 29.9.2020

„(…) Die Geschichte von Ishtar und der Suche nach einer anderen Welt wird damit jedoch nicht aufgelöst. Sie soll vielmehr eine Debatte darüber in Gang setzen, welche Mittel legitim einzusetzen sind, um die Welt zu verändern. Die klugen Texte und das schnelle, schlagfertige Spiel, eigebettet in eine wundersame Ausstattung, provozieren und zelebrieren diese Diskussion überaus lustvoll. (...)Ohne Ideologie, ohne moralischen Unterton, statt dessen aber mit sehr viel flapsigem Spaß!“

Tanz.at, 25.9.2020

Photos: Rainer Berson

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