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09.03.2022 — Buchvorstellung und Diskussion über Chinas Unterdrückung der Uiguren


Buchvorstellung und Diskussion über Chinas Unterdrückung der Uiguren

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In der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ist in den vergangenen Jahren eine Dystopie Wirklichkeit geworden: Die muslimischen Uiguren werden dort mit allen Möglichkeiten des Digitalzeitalters erfasst und überwacht. Etwa eine Million Menschen sind monatelang in »Umerziehungslagern« interniert, wo Folter, Zwangsarbeit und Gehirnwäsche an der Tagesordnung sind. Gleichzeitig werden Moscheen geschlossen, religiöse Feste untersagt, Baudenkmäler zerstört. Die kulturelle Identität des 15-Millionen-Volks soll ausgelöscht werden. Westliche Konzerne hält all das nicht davon ab, in Xinjiang produzieren zu lassen.

Über Chinas Umgang mit den Uiguren diskutieren der Journalist und Autor Philipp Mattheis (»Ein Volk verschwindet. Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen«) und die Politikwissenschaftlerin und Menschenrechtlerin Gesine Schwan (Nachwort zum Buch »Wie ich das chinesische Lager überlebt habe. Der erste Bericht einer Uigurin« von Gulbahar Haitiwaji). Eröffnet wird der Abend von der Überlebenden Gulbahar Haitiwaji live aus Paris. Moderation: Felix Lee (taz – die Tageszeitung)

Eintritt: 5€, erm. 3€

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