Les Masques Tombent

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Was ist die spirituelle Dimension der Restitution von Kulturgütern nach Afrika?

Die erste Ebene der Reflektion in “Les Masques Tombent” untersucht die Verbindung zwischen dem Menschlichen Körper, Raum und Geschichte und ihren verborgenen Überresten und den Übergang vom museal ausgestellten zum sakralen Objekt.

Sind diese Artefakte, zu denen wir lange reisen, unsere Vorfahren? Ein poetischer Blick auf die gesellschaftliche Ansichten, auf ihre Entwicklung über Jahrhunderte. Kann eine neue Generation der ehemals kolonialisierten durch einen ehrlichen, transparenten Umgang mit der Periode, durch eine Aneignung der eigenen Geschichte, einen neuen Nord-Süd oder Süd-Nord Dialog aufbauen? Wie können sie ihre Identitäten neu definieren, neu erfinden? Wie schaffen wir es, gemeinsam eine neue Seite aufzuschlagen, uns über unsere Differenzen hinaus, aneinander zu nähern?

Zora Snake, Performer und Tänzer aus Kamerun und Clay Apenouvon, Bildender Künstler aus Togo, setzen sich seit Jahren getrennt mit diesen Fragen auseinander. In “Les Masques Tombent” setzen sie ihre Fragestellung an die Vergangenheit zusammen weiter, mit dem Ziel, die Geschichte und ihre Auswirkungen auf die Gegenwart zu verstehen und eine Zukunft zu imaginieren.  

Ein Ritual der Versöhnung- die tänzerische Geste ermöglicht dem menschlichen Körper seinen Platz in einer technologisierten Welt zu finden, eröffnet einen DIalog ohne technologische Beihilfe. Plastische Geister, von Ewe- Voodoopuppen aus Togo und Ghana, Yoruba Masken und Statuen aus Benin inspiriert, erzählen dem Lebenden, den Offenen ihre Geschichten und verändern so die Erzählungen der Gegenwart.

 

 

 

 

With the support of DCNC Atelier de Paris
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