Premiere!

Mein Name ist Aglaja

Nach dem Roman „Warum das Kind in der Polenta kocht“ von Aglaja Veteranyi

Zoom

 

Aglaja wächst in einem Zirkus, weit weg von Zuhause auf. Während sie sich mit dem Grotesken ihrer Realität auseinandersetzt, verkörpert ein geheimnisvolles Wesen ihre Ängste, führt sie durch ein Labyrinth aus Identitäten und Sehnsüchten und begleitet sie auf der Suche nach Stabilität in einer chaotischen Welt.

Vor unseren Augen wird eine kleine Welt durch eine große Fantasie neu geformt, indem die Geschichte des gestrigen Mädchens von der heutigen Frau geschildert wird. Ihre Zirkusartistenfamilie flieht während der kommunistischen Diktatur aus Rumänien, ohne die Möglichkeit, jemals wieder zurückehren zu können.

Die Bühne wird zu einer surrealen Reise durch die Tiefen der menschlichen Psyche, in der alle Kindheitsurängste zum Vorschein kommen. Mit einer Mischung aus Schrecken und Humor lädt die Inszenierung das Publikum ein, sich mit den aus Urängsten entstandenen Traumata auseinanderzusetzen und über die universelle Erfahrung der Sehnsucht nach Zugehörigkeit nachzudenken.

Gesprochene Sprachen: Deutsch mit kleinen rumänische Inserts

Iulia Grigoriu Regie & Dramaturgie Ioana Elena Urda Schauspiel & Dramaturgie Friedrich Richter Schauspiel & Bühnenbild Eva Engelbrecht Kostüm & Maske Lăcramioara Tănase Grafikdesign Levent Cracea Video Illustration Anas Alshouhif Sound Design
Nach 
Warum das Kind in der Polenta kocht von Aglaia Veteranyi © 1999 by DVA, in der Penguin Random House Verlagsgruppe, München


 

Iulia Grigoriu (geb. 1994) ist eine rumänische Theaterregisseurin mit Wohnsitz in Berlin, die ihr Studium an der UNATC in Bukarest mit einem Bachelor- und Masterabschluss absolvierte. Ihre Regieerfahrung erstreckt sich von klassische Texten wie „Caligula“ von Albert Camus (Odeon Theater) bis auf zeitgenössischen Stücken wie „Lemons Lemons Lemons Lemons“ von Sam Steiner (Unteratru, Bukarest). In den letzten Jahren hat sie sich auf performative Experimente konzentriert und war an innovativen künstlerischen Projekten in Kunstgalerien beteiligt, darunter „Vitrine Imposibile“ (2021), die interaktive Show „Family Escape Room“ (2022) und die Performance „Dream Gallery“ in der Galerie - Kunstraum des RKIs Berlin (2023).

Ioana Elena Urda ist Schauspielerin, Schauspieldozentin und Literaturwissenschaftlerin. Seit 2023 ist sie Doktorandin im Bereich Schauspiel und Darstellende Künste, wo sie Rekonfigurationen des Politischen Theaters recherchiert.  Sie ist die Mitgründerin des radikalen osteuropäischen Künstlerkollektivs dzest:re und arbeitet als freischaffende Schauspielerin in Berlin zusammen mit dem TAK Theater, the Little Black Fish Collective u. a. Mit dem Theater Das letzte Kleinod reist und inszeniert sie dokumentarisches Theater. Außerdem unterrichtet Ioana Szenenstudium und Filmschauspiel an der Berliner Schule für Schauspiel.

In der Studiobühne

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