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Sancho Pansa

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Gesättigt von der Fülle der Düfte, Geräusche und Lichter, wandert Sancho Pansa durch das Leben Berlins. In einem Spiel der Illusionen, einem Traum zwischen Realität und Fiktion, versucht er, sich vom Don-Quijote-Aktivismus zu befreien und überhört dabei das Schweigen der Sirenen.

"Sancho Pansa, der sich übrigens dessen nie gerühmt hat, gelang es im Laufe der Jahre, durch Beistellung einer Menge Ritter- und Räuberromane in den Abend- und Nachtstunden seinen Teufel, dem er später den Namen Don Quixote gab, derart von sich abzulenken, daß dieser dann haltlos die verrücktesten Taten aufführte, die aber mangels eines vorbestimmten Gegenstandes, der eben Sancho Pansa hatte sein sollen, niemandem schadeten. Sancho Pansa, ein freier Mann, folgte gleichmütig, vielleicht aus einem gewissen Verantwortlichkeitsgefühl, dem Don Quixote auf seinen Zügen und hatte davon eine große und nützliche Unterhaltung bis an sein Ende." 

(Aus Franz Kafka: Die Wahrheit über Sancho Pansa.)

In Kooperation mit dem tak e.V.

Gefördert durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln des Beauftragten für Kultur und Medien

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