Kopfgeräusche

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"Kopfgeräusche" untersucht die Auswirkungen psychischer Gesundheit in der modernen Gesellschaft. Neue Arbeiten von Rachel C. Walker/Dichterin Autumn Tsai und Philipp Henkel beschäftigen sich mit der taiwanesischen Reiseschriftstellerin San Mao und dem Burnout-Syndrom. Die in San Diego lebende chinesische Perkussionistin und Neue-Musik-Spezialistin Yongyun Zhang wird die beiden Werke für Percussion und Live-Elektronik mit gesprochener Stimme aufführen. Ein Live-Improvisationsset des japanischen Electro-Noise-Duos Momose/Ishikawa rundet das Programm ab.

Durch die Auseinandersetzung mit dem Reiseschriftstellerin San Mao und dem modernen Burnout-Syndrom wird in neuen Arbeiten von Rachel C. Walker und Philipp Henkel die psychische Gesundheit in der modernen Gesellschaft in den Fokus gerückt.


Yongyun Zhang hat ein besonderes Interesse an der Aufführung und Uraufführung von Werken lebender Komponisten, insbesondere von Stücken mit gesprochener Stimme. Sie berücksichtigt die Rolle der chinesischen Sprache im modernen Schlagzeugrepertoire durch ihre Auftragswerke sowie durch Adaptionen und Übersetzungen bestehender Werke.

Rachel C. Walker wurde 1994 in den USA geboren. Sie schreibt poetische, timbre-sensible Stücke, die sich aus ihrer intensiven Auseinandersetzung mit der chinesischen Volksmusik, der musikalischen Zeit und der Sprache ergeben. Ihre Musik wurde in den USA, China, Deutschland, Schweden, Portugal, Kanada, Kolumbien und Australien gehört, darunter absolvierte sie Auftritte auf den Festivals Mujeres en la Música Nueva, des Kuandu Arts Festival, des Svensk Musikvår, des Kalv Festivalen, des Sound of Stockholm, der Bludenzer Tage zeitgenössischer Musik und Tage neuer Musik Regensburg. Zu ihren jüngsten Kompositionsaufträgen und Kooperationen gehören Stücke für Departure Duo, Ensemble Temporum, Ictus, AIR现代乐集, Trio Abstrakt, Ensemble Adapter, Trio recherche, Spółdzielnia Muzyczna, Trio Klangspektrum und andere.

Philipp Henkel ist ein deutscher Komponist, Kurator und Multimediakünstler mit Sitz in Hannover. In seiner Musik verwandeln gestische Instabilität und erweiterter Expressionismus das subjektive Hörerlebnis. Seine Kompositionen und Multimedia-Arbeiten erforschen die Auswirkungen von Technologie und gesellschaftlichem Scheitern durch einen forschungsbasierten Ansatz.

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