Begehbare Filminstallation im Theater

geRecht: Asylrecht - Paragraphen und Wirklichkeit

Begehbare Filminstallation im Theater

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VORAUSSETZUNG FÜR DEN EINTRITT IST EIN TAGESAKTUELLER, NEGATIVER CORONA-TEST UND EIN IMPF- ODER GENESENENNACHWEIS. IM THEATER BESTEHT BIS AUF WEITERES MASKENPFLICHT​: 

Nach einer Idee von Anne Rabe und Lydia Ziemke 

Das transnationale Team hat diese begehbare Installation, die sich aus sechs simultanen Filmen zusammensetzt, für eine ehrlichere Auseinandersetzung mit dem Asylrecht in ihrer gemeinsamen deutschen Gesellschaft kreiert. 

Im Zentrum stehen nicht die Fluchtgeschichten, sondern die großen Handlungsspielräume der Justizexpert:innen: dabei hinterfragt eine Strafrichterin nach ihrem Wechsel ins Asylrecht sowohl die Beurteilung von Krisenregionen als auch Verstrickungen von Politik und Justiz. 

In Episode 1 kommt eine berühmte Richterin kurz vor dem Ruhestand durch die Verstrickung von beruflichen und privaten Interessen in eine fast aussichtslose Situation: seit 2015 ist sie im Asylrecht tätig und erfährt dort verstärkt die feinen, aber lebenswichtigen Unterschiede, die die Auslegung der Gesetze bewirken kann. Als ihr Sohn vermutlich im Herkunftsland eines Klägers (Afghanistan) entführt wird, ist sie auf die Hilfe von Menschen aus ebendieser Region angewiesen. Gleichzeitig soll sie über verschiedene Fälle und Abschiebungen entscheiden, die diese Menschen einer lebensbedrohlichen Situation aussetzen würden. Parallel wird die Richterin mit ihrer eigenen Vergangenheit in der DDR konfrontiert, wo sie in einer ähnlichen Situation dem richterlichen Urteil anderer ausgeliefert war, bevor sie selbst geflohen ist.

Pressestimmen: 
“Vielleicht die Zukunft des Kinos! (Zu erlaufen im Theater)” 
Knut Elstermann, 12 Uhr mittags, radio eins 
Knut Elstermann im Gespräch mit Lydia Ziemke auf Radio1 / 12 Uhr Mittags, ab Minute 40 (05.06.2021)

“geRecht: Absolut überzeugend! (…) Eine Paraderolle für Corinna Harfouch!” 
Ute Büsing RBB Radio Kultur

"Die hochinteressante und sinnliche erfahrbare Kreuzung aus Theater, Film und Installation: Ein auf- und anregender Abend." 
Peter Zander, Berliner Morgenpost


Mit: Corinna Harfouch, Anke Retzlaff, Roland Bonjour, Omar El-Saeidi
Autor:innen: Peca Stefan, Mehdi Moradpour, Matin Soofipour Omam  
Regie: Lydia Ziemke 
Dramaturgie: Maria Milisavljević 
Kreative Beratung: Ghiath Al Mhitawi
Produktionsleitung: Tammo Walter 
Videokünstlerische Umsetzung: Daniel Hengst 
Ton- und Musikdesign: Nils Lauterbach 
Kamera: Dominik Lang

2. Kamera: Ghiath Al Mhitawi
Bühne: Afra Nobahar 
Kostüm: Claire Schirck 

Maske: Selina Schaal
Musik: Anke Retzlaff

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds


 

Matinée

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