Berlin-Premiere

EST-CE UN HUMAIN? // IST DAS EIN MENSCH? // IS THIS A HUMAN?

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Ausgangspunkt des Performance-Projektes ist die titelgebende Frage „est – ce un humain? / Ist das ein Mensch? / Is this a human?“, die uns den Boden unter den Füßen wegziehen wird. Dafür wollen kainkollektiv (Deutschland), Compagnie Zora Snake (Kamerun) & Njara Rasolomanana (Madagaskar) einen Raum eröffnen, in den wir alle einladen, die den Tanz über Abgründen nicht scheuen. Es geht darum, die Gewissheiten zu verabschieden und den Abgrund der Geschichte(n), die uns unweigerlich voneinander trennen und uns ebenso unweigerlich miteinander verbinden, in unserer Lebenswirklichkeit Einzug halten zu lassen.

Das Projekt nimmt Bezug auf die afrofuturistischen Visionen als Antwort auf die Entfremdungserfahrungen der Sklaverei und des Kolonialismus seit dem 16. Jahrhundert. Doch das neue Performance-Ritual ist kein Reenactment historischer Fakten. Es markiert vielmehr einen Riss in der Gegenwart, einen Raum zwischen den geteilten Bewegungen eines Straßen-Tanz-Rituals und den fremden Liedern einer Weltraum-Oper. Was wird in der Zukunft des angebrochenen Zeitalters, das wir ANTHROPOZÄN nennen, das eigentlich gewesen sein: ein MENSCH? Und wer werden WIR (künftig) gewesen sein?

Von und mit: Zora Snake, Abdoulaye Abdoul Oumate, Pélagie Alima, Wilfried Lekemo Nakeu, Valery Ebouele, Fanny Clementine Abega, Nicolas Fionel Moumbounou, Mariette Nancy Nko, Phillip Bille, Armin Leoni, Michael Wolke, Alexandra Tivig, Jonas Wiese, Michael Bohn, Florian Lauss, Edith Voges Nana Tchuninang, Catherine Jodoin, Pélagie Alima, Calvin Yugye, Njara Rasolomanana, Patrick Ravelomanantsoa, Hannah Busch, Mirjam Schmuck & Fabian Lettow

Eine Koproduktion vom Ringlokschuppen Ruhr, FFT Düsseldorf, tak Berlin und Kampnagel Hamburg. Gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, durch das Goethe Intstitut Kamerun, das Goethe Center Madagaskar, im Rahmen der IKF Förderung des Goethe Instituts, die Kunststiftung NRW und das NRW KULTURsekretariat.

Auf Juni verschoben

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