Samstag to Donnerstag27.06.2020 - 21:00 to 02.07.2020 - 22:00

Online-Premiere am 27. Juni 2020, 21:00 Uhr | Koproduktion mit kainkollektiv und dem tak Berlin

Gaia-Projekt

Eine Cyborg-Oper

Zoom

Online-Premiere am 27. Juni 2020, 21:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 1. & 2. Juli 2020, 20:00 Uhr

Den Link zum Livestream auf Youtube stellt das kainkollektiv auf ihrer Facebookseite zur Verfügung. Die Aufführung ist in deutscher, englischer und französischer Sprache.

Koproduktion mit kainkollektiv und dem tak Berlin

Nachdem die aktuelle Situation die ursprünglich geplante Premiere nicht zulässt, hat kainkollektiv gemeinsam mit sputnic visual arts neugedacht und kreativ umgeplant, um eine Online-Version mit Live-Momenten zu erschaffen. Somit ist die Premiere von GAIA live und einmalig!

Zehn Künstlerinnen aus Kanada, Kamerun, Iran, Kroatien, Frankreich und Deutschland erschaffen in GAIA einen Möglichkeitsraum. Einen Raum, in dem Kunst und Kinder gemeinsam existieren können. In diesem Raum exponieren sie sich selbst mit ihren Fragen, Zweifeln, Stärken und Suchbewegungen.

„Mein Name ist Gaia, Mutter-Göttin der Erde. Ich heiße Demeter, Mutter-Göttin der Fruchtbarkeit. Und ich bin Isis, Mutter-Göttin der Gattung. Wir sind keine Heiligen, sondern Erdverbundene. Keine geistigen, sondern fleischgewordene Prinzipien, keine himmlischen Ausflüchte, sondern irdische Verstrickungen. Wir sind gekommen, um uns zurückzuholen, was stets unser gewesen ist. Doch habt Acht, wir sind nicht zum Scherzen aufgelegt.“ (Auszug auf dem BITCH MOTHER MANIFESTO)

Aufgrund der Krise sind die Frauen an ihr Zuhause gebunden, aber dennoch durch das Internet verbunden und so bereiten sie eine fantastische Revolution vor, der ihr BITCH MOTHER MANIFESTO zugrunde liegt. Dabei entdecken sie die Künste, die ihre Leben schon so lange begleiten, neu. Erforschen ihre mystischen Ursprünge und erkennen die transformative Kraft, die Kunst haben kann. In der Szenografie ihrer Küchen, Badezimmer, Betten und Wohnzimmern transformieren die Frauen sich selbst zu mythischen, hybriden, hermaphroditischen Figuren/Cyborgs – einer neuen planetarischen Spezies -, die vielleicht sogar die Fähigkeiten hat, die schlafenden Kinder zu wecken und sie in eine zukünftige Vision eines neuen Weltprogramms zu führen: GAIA.

Es werden fiktionale Porträts gezeichnet, die Projektionen sind von den Künstlerinnen selbst. Von dem wer sie sind, von dem, was sie (nicht) sein wollen, von dem, wie sie empfinden, dass man sie sieht, und dem, wie sie (nicht) gesehen werden wollen. Was heißt es Künstlerin und Mutter zu sein?

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und den Regionalverband Ruhr.

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