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28.02.2020 - Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben


Stückewerkstatt Berlin

Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben

Von Jörn Klare

Zoom

Eine Mutter (75), eine Tochter (40) und ein abwesender Vater. Die Mutter war Bibliothekarin und hat an der Uni unterrichtet. Die Tochter, eine Ethnologin, hat lange im Ausland gelebt und geforscht. Jetzt ist sie zurückgekommen. Sie erwartet ihr erstes Kind und möchte endlich mehr über ihren Vater wissen, einen Mann, der angeblich gleich nach ihrer Geburt gestorben ist und aus dem die Mutter ihr Leben lang ein Geheimnis gemacht hat. Doch die Zeit drängt. Die Mutter zeigt mehr und mehr Symptome einer beginnenden Demenz. Ihre Erinnerungen verschwimmen, drohen zu verlöschen. Je mehr im Kopf der Mutter durcheinander gerät, desto heftiger überschlagen sich die Emotionen.
‚Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben‘ ist ein Stück über das Erinnern, das Verdrängen, das Vergessen, das sich Verlieren und die Frage, was es bedeutet, wenn ein Mensch in die Demenz abdriftet, wenn es keine Gewissheiten mehr gibt – nicht für die ihm Nahestehenden und nicht für ihn selbst.

ES SPIELEN Christa Müller und Anna von Schrottenberg REGIE France-Elena Damian BÜHNEN- BILDBERATUNG UND KOSTÜME Angelika Lenz

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG durch das Deutsche Theater Berlin und sprachConcept Berlin

THEATER

Tickets

  • 15.00 EUR
  • 10.00 EUR
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