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26.10.2019 - Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben von Jörn Klave


Stückewerkstatt Berlin

Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben

von Jörn Klare

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Eine Mutter (75), eine Tochter (40) und ein abwesender Vater. Die Mutter war Bibliothekarin und hat an der Uni unterrichtet. Die Tochter, eine Ethnologin, hat lange im Ausland gelebt und geforscht. Jetzt ist sie zurückgekommen. Sie erwartet ihr erstes Kind und möchte endlich mehr über ihren Vater wissen, einen Mann, der angeblich gleich nach ihrer Geburt gestorben ist und aus dem die Mutter ihr Leben lang ein Geheimnis gemacht hat. Doch die Zeit drängt. Die Mutter zeigt mehr und mehr Symptome einer beginnenden Demenz. Ihre Erinnerungen verschwimmen, drohen zuverlöschen. Je mehr im Kopf der Mutter durcheinander gerät, desto heftiger überschlagen sich die Emotionen.

 

‚Du sollst den Wald nicht vor dem Hasen loben‘ ist ein Stück über das Erinnern, das Verdrängen, das Vergessen, das sich Verlieren und die Frage, was es bedeutet, wenn ein Mensch in die Demenz

abdriftet, wenn es keine Gewissheiten mehr gibt – nicht für die ihm Nahestehenden und nicht für ihn selbst.

 

Im Anschluss an das Theaterstück beantworten die Neurowissenschaftlerinnen Dr. Miranka Wirth und Dr. Susanne Wegmann Fragen zum Thema Demenz in einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit dem Produktionsteam. 
Moderation: Dr. Jochen Müller

 

ES SPIELEN Christa Müller und Anna von Schrottenberg REGIE France-Elena Damian BÜHNEN- BILDBERATUNG UND KOSTÜME Angelika Lenz MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG durch das Deutsche Theater Berlin sowie sprachConcept Berlin.

Die Veranstaltung wird von der Charite - Universitätsmedizin Berlin NeuroCure Geschäftsstelle realisiert. 

 

THEATER

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